Ägypten - Sinai Perle des Orients

Ägypten-Land der Pharaonen
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Allgemeines
Ägypten hat vor allem wegen seiner hohen Bevölkerungszahl eine enorme  politische und kulturelle Ausstrahlung in der arabischen und islamischen  Welt. Aber auch in der Geschichte der Zivilisation der Menschheit hatte  es eine große Bedeutung, wovon viele Ausgrabungen und antike  architektonische Sehenswürdigkeiten zeugen. Hier entstand bereits um  3000 v. Chr. mit dem Alten Ägypten eine der frühen Hochkulturen der Alten Welt. Das begehrte Land am Nil erlebte nach der Pharaonenzeit  eine wechselvolle Geschichte von vielen Fremdherrschaften, bis es 1922  wieder seine Selbstständigkeit erlangte. Aber auch jetzt endeten die  Machtkämpfe um Ägypten nicht, sie gingen im Innern weiter. Die Proteste  des Arabischen Frühlings erfassten 2011 auch Ägypten. Darauf folgte die Staatskrise 2013/14.
Ägyptens Nachbarländer im Süden sind der Sudan und im Westen Libyen. Die nördliche natürliche Grenze ist das Levantische Meer, der östlichste Teil des Mittelmeeres. Die nächste Insel ist Zypern und befindet sich etwa 380 km Luftlinie von der ägyptischen Küste entfernt. Im Nordosten grenzt Ägypten an Gaza und Israel. Im Südosten hat es eine ausgedehnte Küste zum Roten Meer mit seinen beiden Meeresarmen, dem Golf von Sues und dem Golf von Aqaba bzw. Eilat. Dem letztgenannten Golf liegen Saudi-Arabien und Jordanien gegenüber, wohin Fährverbindungen bestehen. Der längste Strom Afrikas, der Nil, durchfließt das Land von Süd nach Nord als seine wichtigste Lebensader und mündet in einem Delta in das Mittelmeer. Eine weitere Lebensader ist der Sueskanal,  eine künstliche Wasserstraße mit herausragender Bedeutung für die  Weltwirtschaft, die das europäische Mittelmeer mit dem Indischen Ozean  verbindet. Große Teile des Territoriums des Landes sind Wüsten.
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