Dahab - Sinai Perle des Orients

Ägypten-Land der Pharaonen
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Reiseziele
Das ehemalige Fischerdorf im Süden der Sinai-Halbinsel in Ägypten hat sich zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Im Jahr 2006 lebten in der Stadt etwa 5000 Beduinen und ca. 700 Ausländer.

Von Beginn der 1980er bis Ende der 1990er Jahre war Dahab ein Treffpunkt von Individualtouristen. Lange galt Dahab auch als Hangout dem Hippietourismus als Enklave. Seit dem Anschluss des Sinais an das Stromnetz Ägyptens und dem Ausbau des Flughafens Sharm El-Sheikh änderte sich jedoch auch Dahab grundlegend. Überall wurden und werden große Hotelanlagen gebaut. Das bereits seit 2003 teilgefertigte Straßennetz lässt die geplanten Ausmaße des zukünftigen Massentourismus relativ gut erahnen. So zum Beispiel ist die noch 2001 nahezu unbebaute und unbefestigte Uferstrecke zwischen Dahab und dem Blue Hole heute teilweise bis zum Tauchplatz Canyon asphaltiert.

Obgleich es in Dahab heute inzwischen über 100 Hotels und rund 50 Tauchbasen gibt, ist der Ort noch weniger überlaufen als seine südliche Nachbarstadt Sharm El-Sheikh.

 Dahab ist vor allem bekannt für seine durchgängig vom Ufer aus zugänglichen Tauchplätze.
Innerhalb von 30 Fahrminuten mit dem Jeep sind rund 20 schöne Gebiete erreichbar.
Die Riffe fallen zumeist steil auf eine Tiefe von bis zu 900 Metern ab.
 Auch unter Surfern hat Dahab durch seine ganzjährig starken Winde einen sehr hohen Stellenwert erlangt.
Beliebt sind vor allem Windsurfen, weniger aber Kitesurfen.
 In Dahab gibt es zahlreiche Yoga-, Meditations-, Massage- und Selbstfindungs-Angebote, vermutlich ein Überbleibsel aus der wilden Zeit der 1980-90er Jahre.
 Die unter freiem Himmel entlang der Küste liegenden Restaurants bieten in teils romantisch-gemütlichem Ambiente ägyptische und Meeres-Spezialitäten an.
Durch seine zentrale Lage an der Ostküste des Sinai ist Dahab zudem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Safaris im Landesinneren und entlang der Küste.
 Von Dahab aus fährt man etwa 2 Stunden zum Sinaiberg und dem Katharinenkloster, einem der ältesten christlichen Klöster der Welt.
 Etwa 60 km ab Dahab liegt an der Hauptroute eine malerische Oase, namens Ain Khudra.

Blue Hole

Das Blue Hole weist eine Verbindung zum offenen Meer auf, die wegen ihrer Form als Arch (englisch für ‚Bogen‘) oder auch als Kathedrale bezeichnet wird. Der Durchlass reicht vom Grund des Blue Hole von etwa 102 m Tiefe hinauf auf circa 52 m Tiefe; am Außenriff erstreckt er sich zwischen ungefähr 120 m Maximal- und 57 m Minimaltiefe. Am oberen Ende (bei rund 55 m Tiefe) ist der Durchlass nur wenige Meter breit. Der Tunnel ist rund 26 m lang. Auch an der Außenkante bildet das Korallenriff einen nahezu senkrechten Steilabfall, der sich unterhalb des Ausgangs des Blue Hole als steiler Hang bis in über 250 m Tiefe fortsetzt.
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