Luxor - Sinai Perle des Orients

Ägypten-Land der Pharaonen
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Reiseziele
Der heutige Name Luxor mit der Bedeutung „die Stadt der Paläste“ geht möglicherweise auf das arabische القصور al-qusūr „die Burgen“ oder al-qasr „die Kaserne“ zurück, eine ins Deutsche übernommene Arabisierung des lateinischen castrum für einen befestigten Ort. Im Alten Ägypten fungierte Luxor als Tempelbezirk, der den Namen Ipet reset trug – in Kurzform auch Ipat/Ipet – und Teil der altägyptischen Königsmetropole Theben war.
uxor liegt an der Südostseite einer etwa 120 Kilometer langen Flussschleife des Nils Richtung Osten, die bei Ad Dīmuqrāt 25 Kilometer südwestlich von Luxor beginnt und bis Hammādī  55 Kilometer nordwestlich der Stadt reicht. Die ebenfalls an dieser  Flussschleife gelegene Hauptstadt des Gouvernements, das etwa 222.000  Einwohner zählende Qinā, befindet sich 50 Kilometer nördlich von Luxor. Das Gouvernement Qinā erstreckt sich beiderseits der Ufer des Nils im Süden bis 20 Kilometer hinter Esna und nordwestlich bis 5 Kilometer vor die Ruinen der altägyptischen Stadt Abydos.
Bei Luxor sorgt das Wasser des Flusses für einen jeweils etwa  fünf Kilometer breiten Grünlandstreifen an beiden Ufern, woran sich im  Osten die Arabische Wüste und im Nordwesten die Libysche Wüste  anschließt. Nördlich der Stadt reicht die Libysche Wüste fast an das  Nilufer heran. Die Arabische Wüste trennt Luxor vom 165 Kilometer  entfernten Roten Meer im Nordosten.
 
Innenstadt von Luxor
Mit Qinā und Esna ist Luxor entlang des Nils durch eine Bahnlinie verbunden, die am östlichen Flussufer entlang im Süden bis nach Assuan  führt. Der Bahnhof der Stadt ist zentral gelegen und etwa 800 Meter vom  Nil entfernt. Neben der Bahn verbindet eine Straße die größeren Städte  an den Ufern des Nils. Dabei besteht zehn Kilometer südwestlich von  Luxor über die Brücke bei Aḑ Ḑabīyah  die einzige Straßenverbindung zum Westufer des Flusses zwischen Qinā  und Esna. Der internationale Flughafen der Stadt befindet sich sieben  Kilometer südöstlich des Stadtzentrums am Rand der Arabischen Wüste.
In und um Luxor befinden sich einige der wichtigsten archäologischen Stätten Ägyptens, aufgrund derer der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt bildet. Bekannt sind vor allem der Luxor- und der Karnak-Tempel inmitten und nördlich des Stadtgebiets sowie das Tal der Könige und die altägyptischen Tempelruinen in Theben-West, dem westlichen Nilufer. Auf dem Nil als wichtiger Verkehrsader verkehren von Luxor als Ausgangs- oder Endpunkt viele Kreuzfahrtschiffe  nach Assuan im Süden wie auch nördlich bis zum antiken Abydos. Die  Schiffsanlegestellen liegen innerhalb der Stadt entlang des gesamten  östlichen Nilufers.

Berühmt ist der Tempel von Luxor, ein Tempel zu Ehren des Gottes Amun, der größtenteils von Amenophis III. errichtet wurde.
Einer der granitenen Obelisken, die vor dem Tempel errichtet worden waren, steht heute auf der Place de la Concorde in Paris (siehe Obelisk von Luxor). Neben den Kolossalstatuen von Ramses II. findet sich auch eine kleine weiße Moschee, die die Gebeine des Ortsheiligen Abu l-Haggāg beherbergt. Sie werden an seinem Jahrestag ebenso in einer Barke mit einer großen Prozession durch die Stadt geführt, wie es die alten Ägypter mit der Barke des Amun taten.
Sehenswert ist auch das Luxor-Museum. Hier werden neuere Funde aus der Umgebung ausgestellt.
Direkt an der Promenade entlang des Nilufers liegt das 1886 im viktorianischen Stil erbaute Hotel Winter Palace.

Karnak-Tempel und Tempel der Hatschepsut
sind nur einige Highlights der Stadt, die vor Tausenden Jahren in der Sahara entstand. Bricht die Nacht über Luxor herein, bieten sich den Besuchern spektakuläre Szenen. Die allabendlichen Rufe des Muezzin hallen durch die alten Gassen, während am Karnak-Tempel die Lichter angehen. Touristen haben hier die einzigartige Möglichkeit, mit einer atemberaubenden Lichtshow in der gesamten Tempelanlage mehr über die Geschichte der Pharaonen und des Landes zu erfahren.
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